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Webauftritte und die unterschätzte Macht von Formularen



Das wohl bekannteste Formular bei Webauftritten ist das Kontaktformular zum Übermitteln von Nachrichten an den Betreiber des Webauftrittes. In Onlineshops wird es vermutlich das Formular zur Erfassung der Kundendaten im Zuge eines Bestellablaufes sein. Formulare werden auch an vielen weiteren Stellen im Internet eingesetzt: Login, Suchfelder, Newsletteranmeldung usw.  Aber welchen Einfluss kann ein Formular auf Ihren Webauftritt oder Onlineshop schon haben? Einen SEHR GROSSEN!

Ein Formular dient im Internet zur Kommunikation zwischen Internetnutzer und dem Webauftritt oder Onlineshop (Betreiber) bzw. zur Erreichung des eigentlichen Zieles (Anfrage, Verkauf, Login, Anmeldung usw.). Ein Nutzer möchte seine Daten für den Newsletter hinterlegen. Ein anderer Nutzer möchte sich mit seinen Zugangsdaten einloggen. Und wieder ein anderer möchte eine Bestellung aufgeben und seine Rechnungs- und Lieferadresse eintragen oder einfach eine Nachricht übermitteln. Nur wenn das Formular seinen Zweck einwandfrei erfüllt und der Internetnutzer die geforderte Aktion durchführen kann, wird das mögliche Ziel erreicht! Das klingt auf den ersten Blick logisch, aber bei näherer Betrachtung vieler Webauftritte und Onlineshops verwundert es uns jedes Mal, wie leichtfertig mit Formularen umgegangen wird.

  • Ungenaue Feldbezeichnungen
    Ungenaue Feldbezeichnungen führen dazu, dass der eine oder andere Internetnutzer nicht weiß, was in den betroffenen Feldern einzugeben ist. Sollte dieses Problem für den Nutzer nicht zu lösen sein, wird er an Ort und Stelle abbrechen und bei einem anderen Webauftritt oder Onlineshop sein Bedürfnis erfüllen. Ein einfaches aber häufig vorkommendes Beispiel wäre das Feld „Adresse“. Soll hier die Straße mit Hausnummer oder doch die ganze Adresse eingetragen werden? Ebenfalls häufig in Verwendung sind englische Feldbezeichnungen wie zum Beispiel „Nick“. Was soll der Nutzer hier eingeben? „Benutzername“ wäre hier in jedem Fall verständlicher.
  • Überflüssige Eingaben
    Nicht Sie als Betreiber eines Webauftrittes entscheiden darüber welche Eingaben akzeptabel bzw. inakzeptabel sind, sondern der Internetnutzer trifft diese Entscheidung. Felder wie Telefonnummer, Private Telefonnummer, Geburtsdatum, Geburtsort, Sozialversicherungsnummer  usw. werden sehr kritisch betrachtet. Je „kritischer“ diese Felder für den Internetnutzer sind, desto eher wird er die Eingabe abbrechen und das von Ihnen erhoffte Ziel nicht erreichen!
  • Fehlende Hilfestellungen
    Wenn für Eingabefelder bestimmte Auflagen gelten (wie zum Beispiel: das Passwort muss mindestens 4 Zeichen haben; die Telefonnummer muss mit internationaler Vorwahl eingegeben werden; das Geburtsdatum soll im Format dd.mm.JJJJ eingetragen werden …), dann sollten diese Informationen vor der Eingabe ersichtlich sein. Nichts verärgert einen Internetnutzer mehr, als wenn diese Auflagen im Zuge einer Fehlermeldung nach dem Absenden des Formulars aufscheinen. Noch schlimmer kann es nur werden, wenn solche  Fehlermeldungen zu allgemein sind (Ihr gewünschtes Passwort ist ungültig!). Raten Sie einmal wie der Internetnutzer wohl darauf reagieren wird.

Es gibt leider noch zahlreiche weitere Beispiele, die Ihrem Formular und damit dem Erfolg Ihres Webauftrittes oder Onlineshops zum Verhängnis werden können. Sie sehen an Hand dieser wenigen Beispiele wie mächtig Formulare eigentlich sein können. Achten Sie daher unbedingt darauf, dass Ihre Formulare zumindest folgende Kriterien erfüllen:

  • so kurz wie möglich
  • keine Felder, die nicht unbedingt benötigen werden
  • jedes Feld zweifelsfrei benennen (Fremdwörter vermeiden)
  • auf eine logische Feldfolge achten
  • sämtliche Auflagen anführen
  • testen, testen und nochmals testen (Wann haben Sie Ihr Formular zuletzt selber getestet?)

Ein weiterer Tipp zum Abschluss: Lassen Sie Ihre Formulare auch von anderen Personen testen. Sie werden sich wundern, wie unterschiedlich die Reaktionen, Ergebnisse und Rückmeldungen sein werden.

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