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Onlineshop Tipps: Warum “ausverkaufte” Produkte nicht verschwinden sollten.



Eben hat ein Kunde das letzte verfügbare Stück vom Produkt X eingekauft. In den meisten Onlineshops wird dieses nun automatisch deaktiviert. Aber nicht immer bringt dieser automatische Vorgang nur Vorteile. Ich zeige Ihnen heute ein paar Gründe auf, bei denen das automatische deaktivieren eines Produktes zu Ihrem Nachteil werden kann.

Warum werden Produkte überhaupt automatisch deaktiviert?

Zuerst müssen wir aber einmal klären warum Produkte überhaupt automatisch deaktiviert werden. Denn auf den ersten Blick ist diese Funktion von Vorteil, da es für Käufer nichts ärgerlicheres gibt, als ein Produkt zu bestellen und nachträglich zu erfahren, das es leider nicht mehr lieferbar ist. Aus diesem Grund werden Artikel, deren Lagerstand auf NULL geht, von Onlineshops im Regelfall automatisch aus dem Angebot genommen. Denn als Betreiber eines Shops mit mehreren Duzend Produkten und mehr, ist es schier unmöglich sämtliche Lagerstände laufend von Hand aktuell zu halten. Natürlich werden Produkte oft auch bewusst manuell deaktiviert. Zum Beispiel wenn beim Großhändler keine Nachbestellungen mehr möglich sind, oder das letzte Produkt im physischen Geschäft verkauft wurde.

Aber wo sind hier die Nachteile?

Ich gebe zu, dass die Nachteile erst bei näherer Betrachtung zu Tage kommen. Um diese besser zu visualisieren ein paar Beispiele auf Basis folgender Annahme: Die letzten Stück vom Produkt X, Y und Z wurden eben verkauft und wie von Ihnen gewollt deaktiviert.

Beispiel A) Durch die gute Position des Produktes X in den Suchergebnissen wird das genannte Produkt laufend von weiteren potentiellen Käufern aufgerufen. Da dieses Produkt jedoch deaktiviert wurde, landen diese Besucher auf einer Ersatzseite bzw. im schlimmsten Fall auf einer Fehlerseite. Das führt unausweichlich zum Verlassen des Onlineshops. Noch drastischer Formuliert: Sie schicken Ihre Besucher direkt zum Mitbewerber.

Beispiel B) Einige Ihrer Stammkunden haben in der Vergangenheit das Produkt Y bestellt und möchten dieses nun nachbestellen. Da die meisten Käufer Ihre Bestellbestätigungen archivieren, liegt nichts näher auf der Hand als das sie diese suchen und darüber das verlinkte Produkt Y aufrufen. Sackgasse. Wieder gelangen diese höchst potentiellen Käufer zu einer Ersatzseite oder gar Fehlerseite. Was machen bestehende Kunden in so einer Situation? Nachfragen? Das Produkt Y ist ja allem Anschein nach nicht mehr verfügbar, wozu soll er Sie dann noch kontaktieren? So schlimm die Realität auch sein mag, aber im Regelfall wird der Kunde eine Suchanfrage bei Google starten und womöglich bei einem Ihrer Mitbewerber landen.

Beispiel C) Auch eine häufige Problematik tritt in Verbindung mit größeren Werbeaktivitäten zu Tage. Sie schalten eine Long-Tail Adwords Kampagne für alle Ihre Produkte? Sie betreiben ein Affiliate Programm in dem neben Ihren Werbebannern auch Produktdaten zur Verfügung gestellt werden? Frage: Werden Ihre Produktdaten-Exporte, die Sie für Ihre Werbemaßnahmen bei Adwords und Co verwenden, täglich/stündlich aktualisiert? Oder gelangen die Suchenden des Produktes Z nach dem Klick auf Ihre Adwords-Werbeeinschaltung, für die Sie nebenbei bemerkt auch bezahlen, ebenfalls auf eine Ersatzseite oder gar Fehlerseite?

Wie Sie an Hand der genannten Beispiele erkennen können, sind die Nachteile nicht außer Acht zu lassen. Lösungsansätze gibt es dafür natürlich auch einige. Gerne stehen wir Ihnen dafür beratend zur Seite.

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